
Als apfl-ÖLI-ug begrüßen wir den Vorstoß der Wiener Bildungsstadträtin und Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (NEOS) in Wien eine Modellregion für die Gemeinsame Schule zu errichten. (Ö1 Mittagsjournal, 9.2.2026)
Als Pflichtschullehrer:innen stimmen wir Emmerling zu, dass die Trennung der Kinder mit 10 Jahren nicht förderlich ist, und sehen in unserer Praxis, dass die Selektion der Schüler:innen in „Gymnasium und Mittelschule“ die soziale Ungleichheit verfestigt. Für das Wiener Schulsystem wäre eine Gemeinsame Schule eine große Chance, den Anforderungen an Bildung in Wien gerecht zu werden.
Wir hoffen, dass die Bundesregierung mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr die nötigen gesetzlichen Änderungen demnächst umsetzen kann, so wie es im Regierungsprogramm von 2025 verhandelt wurde.
Seit vielen Jahren fordern wir als ÖLI-ug eine Gemeinsame Schule für alle Kinder bis 15 Jahren, wir arbeiten in der Initiative „Gemeinsame Bildung 2.0″ mit (https://www.gemeinsamebildung.at/).
Eine Gemeinsame Schule beinhaltet aus unserer Sicht auch die Inklusion von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, auf ausreichendes Supportpersonal für diese Kinder und Jugendlichen darf nicht vergessen werden. Inklusion kann somit eine Aufgabe für alle Schulen werden und wird nicht allein von der Pflichtschule getragen.
Eva Neureiter, Bernhard Lahner, Sylvia Ochmann für das Team der apfl-ÖLI-ug






